Zusammenarbeit im Team verbessern: Tipps & Strategien

Melanie
17.08.2022 0 9:40 min

Überall dort, wo verschiedene Menschen zusammenkommen, kann es zu Konflikten kommen. Dies gilt insbesondere auch für den Arbeitsplatz. Die produktive Zusammenarbeit im Team kann durch vielerlei Gründe gefährdet sein. Dabei ist der Erfolg eines Unternehmens gerade von einem effizienten, konstruktiven Miteinander abhängig, in dem es so wenig Reibungsverluste wie möglich gibt. Es lohnt sich also, die Zusammenarbeit im Team zu verbessern und aktiv nach Lösungsmöglichkeiten bei bestehenden Herausforderungen zu suchen.

Häufige Gründe für Konflikte im Team

So vielschichtig das Zusammenleben im Alltag ist, so komplex ist die Zusammenarbeit mit all ihren zwischenmenschlichen Herausforderungen. Eine unklare Kommunikation beispielsweise führt zwangsläufig zu Missverständnissen, welche wiederum Grundlage für Streitigkeiten und schwelende Konflikte sind. Die häufigsten Ursachen für Konflikte sind:

  • Schlechte oder intransparente Kommunikation
  • Zwischenmenschliche Konflikte am Arbeitsplatz
  • Streitigkeiten bei Projekten und in Sachfragen
  • Missverständnisse unter Teammitgliedern oder zwischen Team und Teamleiter:in
  • Unhöflichkeiten und fehlender Respekt
  • Verschiedene Wertevorstellungen unter Kolleg:innen
  • Konflikt mit der zugewiesenen Rolle
  • Mangelnde soziale Kompetenz von Mitarbeiter:innen oder Führungskraft

Knackpunkt Home Office

New Work-Arbeitsplätze oder mobiles Arbeiten haben zweifellos Vorteile. Gleichzeitig können diese modernen Arbeitsformen die Zusammenarbeit im Team erschweren. Verantwortlich dafür ist die größere Distanz, die dadurch zum Team und zum Unternehmen entsteht. Diese kann das Teamgefühl beeinträchtigen und die Problematik innerhalb des Teams noch verschärfen. Denn durch den fehlenden persönlichen Austausch ist die Gefahr von Missverständnissen untereinander wesentlich höher.

Ein weiterer Nachteil: der fehlende „Flurfunk“. Die Kommunikation findet im Home Office ausschließlich digital oder telefonisch statt. Alle anderen Informationen, die in einem persönlichen Kontakt fließen, fallen weg. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass sich Mitarbeiter:innen innerlich verabschieden, weil sie ihr Zugehörigkeitsgefühl zum Team und der Firma verloren haben.

Es macht also durchaus Sinn, sich Gedanken über ein besseres Miteinander zu machen, wenn du die Zusammenarbeit im Team verbessern und die Bindung der Kolleg:innen ans Unternehmen stärken willst. Das Resultat deiner Bemühungen werden motivierte Mitarbeiter:innen sein, die Freude an ihrer Arbeit haben und stolz auf ihre Fähigkeiten sind. Davon profitiert letztendlich das gesamte Unternehmen, dessen Erfolg von einem produktiven, wertschätzenden Miteinander und einer hohen Identifikation der Mitarbeitenden mit der Firma abhängt.

Eine starke Teamkultur entwickeln

Ausschlaggebend für eine gute Teamarbeit ist eine starke Teamkultur. Mit einfachen Methoden kannst du das Miteinander im Team stärken und die Zusammenarbeit unter den Kolleg:innen verbessern.

  • Gemeinsame Visionen entwickeln: Wozu gibt es uns? Wofür machen wir unsere Arbeit? Eine gemeinsame Vision gibt der Tätigkeit erst ihren Sinn. Führungskraft und Teammitglieder arbeiten gemeinsam an dieser Vision und entwickeln diese weiter.
  • Ziele definieren: Aus der Vision leiten sich die Ziele ab. Die Teammitglieder erarbeiten gemeinsam die Verwirklichung der Vision. Die Ziele und Zwischenziele sind die einzelnen Abschnitte auf dem Weg dorthin.
  • Klare Rollen- und Aufgabenverteilung: Für die Umsetzung der Ziele braucht es eine klare Verteilung der Rollen und Aufgaben entsprechend der individuellen Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder.
  • Konflikte konstruktiv lösen: Trotz aller Bemühungen und bester Absichten kann es zu Streitigkeiten und Konflikten im Team kommen. Statt schneller Lösungen gilt es nun, Ruhe zu bewahren und den Konflikt zunächst zu analysieren. Was genau ist der Kern des Problems und was waren die Auslöser? Geht es um Fehlverhalten, um Macht oder Rollenverteilung? Je sorgfältiger du die eigentlichen Ursachen des Konflikts herausarbeiten kannst, desto höher ist die Chance, diesen nachhaltig zu schlichten.

Mit diesen Tipps kannst du Zusammenarbeit im Team aktiv verbessern

  1. Der Stellenwert: Wenn du möchtest, dass dein Team effektiv und erfolgreich ist, ist es unumgänglich, der Teamarbeit einen hohen Stellenwert zu geben. Kommuniziere den hohen Stellenwert auch deutlich gegenüber den Mitarbeiter:innen. Das erhöht den Zusammenhalt im Team.
  2. Die Kommunikation: Auch der Austausch bedarf gewisser Richtlinien. Dabei geht es generell um Art und Inhalt des Informationsaustauschs, um den zeitlichen Rahmen für Meetings oder darum, wie Kolleg:innen darauf hinweisen können, dass sie nicht gestört werden wollen. Wichtig ist dabei eine offene Kommunikationskultur, in der die Mitarbeiter:innen ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten mit einbringen dürfen. Meinungsverschiedenheiten und konstruktive Kritik gehören dazu und beleben die authentische Zusammenarbeit im Team. So beugst du Streitigkeiten in Sach- oder Projektfragen vor und sorgst dafür, dass alle Teammitglieder auf dem neuesten Informationsstand sind. Auch Missverständnisse untereinander kannst du auf diese Weise im Vorfeld verhindern, ebenso solche, die aus verschiedenen Wertevorstellungen entstehen.
  3. Gemeinsam gestalten und Ziele setzen: Ziele sind Gemeinschaftsaufgabe. Dazu gehören der offene Dialog, Brainstorming und die Bereitschaft, verschiedene Meinungen zuzulassen. Die Ideen werden dann im Team ausgearbeitet und daraus die jeweiligen Aufgaben abgeleitet. Dies muss nicht immer im persönlichen Meeting stattfinden, auch virtuelle Teamsitzungen haben sich in der Praxis bewährt. Der Gedanke der Gemeinsamkeit schützt die Kolleg:innen in deinem Team außerdem vor Überforderung und vor internem Konkurrenzkampf. Auftretende Streitigkeiten oder Konflikte sind wesentlich besser beherrschbar.
  4. Teambuilding: Teamarbeit soll mehr Spaß machen als der Einzelkampf. Regelmäßige Treffen oder Aktivitäten außerhalb von Projektplanung und Aufgabenverteilung fördern den Teamzusammenhalt. In ungezwungener Atmosphäre plaudern, lachen oder Dampf ablassen ist unablässig, um sich mit seinen Kolleg:innen wohlzufühlen. Je besser man sich kennt, desto respektvoller sind der persönliche Umgang und das zwischenmenschliche Miteinander.
  5. Flexibel bleiben: Eine gute Führungskraft verfügt über eine hohe Anpassungsfähigkeit. Es gilt, die Unterschiede und Potenziale der Teammitglieder zu erkennen und die Arbeit entsprechend aufzuteilen. Eine hohe Flexibilität kommt dem gesamten Team zugute.
  6. Tools nutzen: Spezielle Tools erleichtern die Kommunikation und Arbeit im Team. Sie bündeln die Kommunikation untereinander, sodass alle Mitarbeiter:innen Zugriff auf sämtliche Informationen haben, die für die Zusammenarbeit im Team wichtig sind. Für Kolleg:innen im Home Office sind solche Tools unendlich wertvoll.

Weiterführende Strategien oder Tools

Trotz aller Vorkehrungen ist es möglich, dass sich einzelne Teammitglieder nicht mitgenommen fühlen oder Konflikte auftreten. Das ist normal. Bedenke, dass du jederzeit die Gelegenheit hast, die Zusammenarbeit im Team weiter zu verbessern und zu verfeinern. Folgende Strategien und Tools sind hilfreich.

Bei fehlendem Teamgefühl

Hier sind Strategien gefragt, die im Arbeitsalltag das Wir-Gefühl stärken, wie zum Beispiel gemeinsame Ziele, Erfolge klar kommunizieren und feiern oder Mitarbeiter:innen loben. Hilfreich sind außerdem Teambuilding-Maßnahmen oder gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeit.

Folgende Tipps können außerdem helfen, um die Zusammenarbeit zu verbessern:

  • miro: Mit diesem Tool lassen sich bequem von überall aus Workshops, Planungen, agile Workflows und vieles mehr realisieren. Die miro-Whiteboards sind unbegrenzt zoombar und eignen sich insbesondere für gemeinsames Brainstorming. Somit unterstützt das Tool große und kleine Teams bei einer reibungslosen Zusammenarbeit und der Entwicklung einer gemeinsamen Vision. Das funktioniert in Echtzeit sowie zeitversetzt.
  • Retrospektiven: Nutze die Rückschau in die Vergangenheit. Das hilft zu erkennen, was an einem Projekt gut und was schlecht gelaufen ist. Werden Retros erst einmal zur Routine, geht es schnell, Schwierigkeiten zu erkennen und Lösungen zu finden. Das stärkt den Zusammenhalt und ist gut geeignet, um Frust zu vermeiden.

Projektmanagement-Tools

Möglich ist, dass Rollen und Aufgaben unklar verteilt sind. In diesem Falle stellen spezielle Projektmanagement-Tools eine wertvolle Unterstützung dar.

Zwei empfehlenswerte Tools:

  • asana: Geht es um Organisation von Projekten, unterstützt Asana bei der erfolgreichen Umsetzung. In einer intuitiven Übersicht sehen alle Beteiligten, welche Aufgaben wann und auf welche Art erledigt werden. Du wählst eine für deine Ziele passende Projektansicht aus, die allen Mitarbeiter:innen zur Verfügung steht. Hier seid ihr zusammen und vernetzt, wo auch immer sich die einzelnen Kolleg:innen befinden.
  • trello: Mit diesem leistungsfähigen Tool gelingt produktives Arbeiten im Handumdrehen. Du findest Funktionen für verschiedene Aufgaben, wie Projekte, Events, Ziele oder Meetings. Die Arbeit erfolgt über Listen oder Karten auf einem Trello-Board.

Kommunikationstools

Ist die Kommunikation hingegen verbesserungswürdig, kann die Lösung in Kommunikationstools liegen:

  • slack: Hier findest du alles, was du für das tägliche Arbeiten brauchst. Slack kommt einem digitalen Büro gleich und ist der Schlüssel für mehr Produktivität. Die Team-Arbeit lässt sich in Channels für sämtliche Arbeitsbereiche einteilen, sodass sich die Rollenverteilung einfach gestaltet und die interne Kommunikation einfach organisiert wird.
  • satellite: Mit dieser ersten echten Mobilfunk-App telefonierst du geschäftlich oder privat mit nur einem Smartphone. Somit lässt sich das Privathandy dienstlich nutzen, wobei das Mobiltelefon für Dienstgespräche eine eigene Rufnummer erhält. Die Erreichbarkeit im Team lässt sich damit viel besser organisieren und Zuständigkeiten klar verteilen.

satellite: Erreichbarkeit smart gestalten

Mit satellite ist es kinderleicht, private von geschäftlichen Telefonaten zu trennen – ohne, dass mehrere Geräte nötig sind. Vor allem im Home Office ist das eine spürbare Erleichterung, die die Kommunikation deutlich vereinfacht. Nutzer von satellite und satellite Plus haben etliche Vorteile, die die Zusammenarbeit im Team verbessern:

  • Anrufe lassen sich im Team gut verteilen
  • Erreichbarkeit ist sichergestellt und stressfrei zu organisieren
  • Keine private Telefonnummer nötig
  • Schnell zu aktivierende Anrufbeantworter geben Aufschluss, wer wann erreichbar ist.

Hier geht’s zu deiner persönlichen Business-Handynummer.

Anhaltende Konflikte

Sind alle Strategien und Tools zur Zusammenarbeit im Team ausgeschöpft und halten Konflikte dennoch an, dann kann dies an der Konstellation der Teammitglieder liegen oder auch an der Führungskraft. Oft hilft eine Umstrukturierung des bestehenden Teams. Ebenso ist es wichtig, sich ehrlich die Frage zu stellen: Passt der Teamleiter zum Team?

Mehr Erfolg bei der Arbeit durch gute Zusammenarbeit im Team

Es lohnt sich also, Teamarbeit zu fördern und das Team zu stärken. Durch klare, nachvollziehbare Richtlinien, gemeinsame Zielsetzungen und eine gemeinschaftliche Arbeit an Projekten sowie einer wertschätzenden, transparenten Kommunikation erhöht sich automatisch die Motivation und Bindung der Mitarbeiter:innen. Tools sind dabei ein weiteres nützliches Werkzeug für das Projektmanagement und den Informationsaustausch für gemeinschaftliche Ideen- und Lösungsfindungen.

Verfügt das Team außerdem über eine Führungskraft, die sich flexibel an die Anforderungen der Ziele, Aufgaben und Herausforderungen im Team anpassen kann, stellt sich der Erfolg automatisch ein. Das wiederum erhöht den Gemeinschaftssinn und die Freude daran, an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Auf diese Weise klappt die Zusammenarbeit im Team lösungsorientiert und wertschätzend, wobei sich jeder seinen Fähigkeiten entsprechend entwickeln und einbringen kann.

Noch mehr von uns lesen

Keine Kommentare


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.